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Bi |
Bismut / Wismut | |
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Schmelzpunkt |
271,3° Celsius | |
Spezifisches Gewicht |
9,8 g/cm3 | |
Rel. Häufigkeit in der Erdhülle |
2*10-5 | |
Farbe |
silberweiß | |
Ordnungszahl |
83 | |
Siedepunkt |
1560° +/- 5° Celsius | |
Lieferbare Reinheit |
Bismut / Wismut 99,99%, Bismut / Wismut 99,999% Bismut / Wismut in der niedrigschmelzenden Legierung "Woodsche Legierung" bzw. "Woodmetall" |
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Lieferbare Formen |
Blöcke,Platten, gesägte Plattenabschnitte Bruchstücke, Granulat, Shots Woodsche Legierung / Woodmetall in 500gr-Blöckchen Roses Metall und andere auf Bismut (und Blei) basierende niedrigschmelzende Legierungen 70°C bis über 160°C Cadmium- und bleifreie niedrigschmelzende Legierungen auf Bismut Basis (RoHs Kompatibel) |
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Verpackungseinheit |
Fässer oder Kisten Kleinmengen als Paket bzw nach Ihren Wünschen |
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Niedrigschmelzende Bismut / Wismut-Legierungen insbesondere Woodsche Legierung/ Woodmetall
| Legierungen sind das größte Anwendungsgebiet für metallisches Bismut. Viele Wismutlegierungen zeichnen sich durch einen Schmelzpunkt sowohl unterhalb Wismuts als auch der anderen Legierungselementen aus. Die wichtigste niedrig schmelzende Wismut-Legierung wird nach dem Experimentalphysiker Robert William Wood, Woods Metall, Woodmetall oder Woodsche Legierung genannt (aus den Metallen: Wismut 50%, Blei 25%, Zinn und Kadmium je 12,5%) und hat einen Schmelzpunkt von 60 - 71 °C (die Literatur erwähnt für Bismutlegierungen unterschiedliche Schmelzpunkte). Lipowitz-Metall ist in der Zusammensetzung dem Wood-Metall sehr ähnlich und hat einen identischen Schmelzpunkt. Andere Legierungen mit Wismut (und Blei) sind z.B. Lichtenberg Metall Schmelzpunkt 96 °C und Roses Metall Schmelzpunkt 94 - 98 °C (Wismut jeweils 50% mit wechselnden Anteilen Zinn und Blei). Unter Verzicht auf Cadmium und Blei läßt sich aus Wismut und Zinn eine eutektische Legierung mit 138°C herstellen (RoHs Konform). Eine weitere Legierung aus Wismut, Blei, Indium, Zinn und Kadmium erreicht einen Schmelzpunkt von unter 50 °C. Siehe auch Indium, Legierungen. Niedrigschmelzende Wismutlegierungen, insbesondere Wood Metall finden z.B. bei Schmelzsicherungen und Feuermeldesystemen (Sprinkleranlagen) Verwendung. Im Formenbau wird Woodsche Legierung eingesetzt, da sie sich leicht bearbeitet lässt und nach Umformung mit Kunststoffen aus diesen gut ausgeschmolzen werden kann, ohne die Kunststoffe durch hohe Temperaturen zu schädigen. Eine weitere Anwendung des Woodschen Metalls ist der Abguss von historischen Münzen, die nicht durch hohe Temperaturen geschädigt werden dürfen. Woodmetall findet auch Anwendung als Wärmebad (wegen dessen guter Wärmeleitfähigkeit) bzw. zum Biegen von Hohlkörpern und Rohren, um zu verhindern, dass diese eingedrückt werden, bzw. sich Haarrisse bilden. Das Woods Metall kann nach erfolgtem Biegen - im heißen Wasserbad - wieder ausgeschmolzen und danach weiterverwendet werden. Ebenfalls wird Woodsmetall als Befestigungsmaterial für Kristalle oder Metalle verwendet, falls auf eine spätere leichte rückstandslose Trennung Wert gelegt werden sollte. Wegen der geringen Schmelztemperatur und damit geringe Verbrennungsgefahr eignet sich Woodsche Legierung auch für das Schmelzen ("Bleigießen") als Ersatz für Blei oder Zinn (allerdings sollte wegen der Giftigkeit der Legierung auf eine angemessene Hygiene geachtet werden, oder besser noch auf eine Bismut-Zinn-Legierung (138°C) zurückgegriffen werden). Da sich Wismut wie auch Gallium und Germanium, beim Erstarren ausdehnt nutzt man Wismut als Zusatz zu Blei bzw. Zinklegierungen für den Formenguss, um diesen den Wismutvorteil der Ausdehnung und damit passgenauer Abbildung der Form mitzugeben (Zinnfiguren, seit Gutenberg für Bleilettern im Buchdruck). Vermehrt wird Wismut wegen seiner Ähnlichkeit zu Blei als Bleiersatz z.B. in Wismut - Zink - Legierungen für die Galvanik oder bei der Herstellung von Trinkwasserleitungen genutzt. Bismut / Wismut: besondere Eigenschaften
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