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Te |
Tellur | |
|---|---|---|
Schmelzpunkt |
449,5° Celsius | |
Spezifisches Gewicht |
6,25 g/cm3 | |
Rel. Häufigkeit in der Erdhülle |
10-6 | |
Farbe |
silberweiß | |
Ordnungszahl |
52 | |
Siedepunkt |
989,8° +/- 3,8° Celsius | |
Lieferbare Reinheit |
Tellur 99%, Tellur 99,5%, Tellur 99,9%, Tellur 99,97% Höhere Reinheiten auf Anfrage |
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Lieferbare Formen |
Blöcke, Stangen, Pulver, Platten, Sonderformen auf Anfrage |
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Verpackungseinheit |
50/100 kg Fässer, Holzkisten Kleine Mengen auf Anfrage |
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Verwendung von Tellur/ Tellur-Legierungen
| Tellur-Legierungen finden in der Kabelindustrie zur Herstellung von Bleikabeln, als Kupfer-Tellur Verbesserung der mechanischen Verarbeitung (Zerspanbarkeit) des Kupfers Verwendung. In seiner Hauptverwendung als Ferrotellur verbessert Tellur die maschinelle Bearbeitbarkeit von Stählen. Neben der Verwendung in Legierungen fließt Te in die Chemische (Gummi- und Kunststoffadditiv) und die Halbleiterindustrie. Eine kleine Anwendung besteht in der Form des Wismuttellurids in Peltierelement für Kühlelemente in Kleinkühlschränken. Insbesondere in der Herstellung von Foto- bzw Solarzellen (meist Kadmiumtellurid) findet hochreines Tellur neue Anwendungen. |
Tellur: besondere Eigenschaften
| Tellur ist eng mit Selen verwand und hat ähnliche Eigenschaften. Insbesondere seine Halbleitereigenschft gewann in letzter Zeit an Bedeutung. Tellur gilt als giftig, bereits geringe Kontakte mit Tellur können zu einem „knoblauchähnlichen“ Geschmack im Mund führen. Tellur ist hart, spröde und hat einen typisch metallischen Glanz. Es verbrennt mit grüner Flamme zu TeO2 . |
Tellur: Historie Vorkommen Produktion
| Tellur wurde 1783 von F.J. Müller Freiherr von Reichenstein in Siebenbürgen/ Rumänien entdeckt. Tellur wird nicht unmittelbar als Erz abgebaut sondern entstammt als typisches Nebenmetall der elektrolytischen Raffination des Kupfers (im sogenannten Anodenschlamm) bzw. in geringem Umfang der Raffination des Bleis. Die Weltproduktion wird z.Zt. auf ca. 250 t geschätzt.
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